Mit welcher Methode wird gearbeitet?

Verhaltenstherapie
Mit der Schule der Verhaltenstherapie arbeite ich mit einer Methode, die in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl an neuen und altbewährten Strategien für die Behandlung von psychischen Erkrankungen entwickelt und weiterentwickelt hat.
Verhaltenstherapie ist wissenschaftlich fundiert und orientiert und entwickelt sich immer mehr zu einem integrativen Therapieverfahren.
Grundlegende Haltungen in der Verhaltenstherapie sind:
... die Hilfe zur Selbsthilfe - Ziel der Therapie ist die Unabhängigkeit des Patienten durch Förderung von Selbstwirksamkeit
... die Eigenaktivität - das Ziel ist nicht nur die innere Erkenntnis, sondern auch die Umsetzung in eine Verhaltensänderung
... die Zentrierung auf das Hier und Jetzt - an Umständen, die das Problem zum jetzigen Zeitpunkt aufrechterhalten
... die Unterstützung bei der Erreichung der eigenen Ziele des Patienten
... die Transparenz - der Patient wird in die Therapieplanung miteinbezogen und über das Vorgehen aufgeklärt
nach Reinecker, H. (2006). Verhaltenstherapie mit Erwachsenen. Göttingen: Hogrefe.

 

Methoden

- Kognitive Methoden (Veränderung dysfunktionaler Kognitionen, Entkatastrophisieren, Problemlösetraining,...)            

- Konfrontationsverfahren (Exposition in vivo oder in sensu, Reaktionsverhinderung, Habituationstraining,...)
- Euthyme Therapie (Genusstraining, Entspannungsverfahren, Arbeit mit Vorstellungsbildern)           

- Achtsamkeitsbasierte Methoden, Übungen zum Selbstmitgefühl                                       

- Training sozialer und emotionaler Wahrnehmung und Kompetenzen

- Schematherapie (nach J. Young)

- Dialektisch-Behaviorale Therapie (nach M. Linehan)
- Akzeptanz und Commitment Therapie (nach S. Hayes)
- Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (nach J. McCullough)